Am 17.03.2026 besuchte unsere Klasse 1JK im Rahmen des Unterrichts das Landesgericht Salzburg. Der Ausflug dauerte von 08:50 bis 12:30 Uhr und gab uns einen realistischen Einblick in die Arbeit der Justiz.
Während unseres Aufenthalts hatten wir die Möglichkeit, mehrere öffentliche Verhandlungen zu beobachten. Dabei lernten wir, welche Handlungen strafbar sind und wie ein Gerichtsverfahren abläuft. Besonders interessant war die Sitzordnung im Gerichtssaal – etwa, wo die Richterin, die Staatsanwältin bzw. der Staatsanwalt, die Verteidigung und die angeklagte Person Platz nehmen und welche jeweiligen Aufgaben sie erfüllen.
In den Verhandlungen ging es um unterschiedliche Straftaten, darunter Drohungen, ein gefälschtes „Pickerl“ sowie eine schwere Beschuldigung wegen Vergewaltigung. Diese Fälle zeigten uns, wie ernst solche Delikte genommen werden und wie genau die Beweise geprüft werden.
Ein weiterer spannender Teil war die Erklärung der Richterin zu nationalsozialistischen Inhalten. Sie veranschaulichte dies anhand von Beispielen wie Nachrichtenverläufen und Stickern aus Gruppenchats und erläuterte dabei, weshalb derartige Inhalte strafrechtlich relevant sein können. Besonders betonte sie, dass bereits eine einzige Nachricht, ein Sticker oder ein Bild mit nationalsozialistischem Inhalt ausreichen kann, um sich strafbar zu machen und sich dafür vor Gericht verantworten zu müssen. Dabei erfuhren wir auch, dass solche Fälle aufgrund ihrer besonderen Schwere vor einem Geschworenengericht verhandelt werden können.
Außerdem erhielten wir einen Einblick in die Ausstattung des Gerichtssaals, etwa in die offizielle Kleidung der Richterin, den sogenannten Talar. Der Gerichtssaal selbst entsprach nicht ganz dem Bild aus Filmen, war aber in vielen Aspekten ähnlich aufgebaut.
Insgesamt war der Ausflug sehr lehrreich und interessant. Wir konnten viele theoretische Inhalte aus dem Unterricht in der Praxis sehen und ein besseres Verständnis für das österreichische Rechtssystem entwickeln.
Text: Tarik Muzaferovic, 1JK

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