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10.12.2021

Die Reise meines Handys und die Lieferkette der Elektronikgeräte

Wie euch vielleicht auch schon aufgefallen ist, wird unsere Schule, die hak:zwei, sehr umweltfreundlich geführt. 

Aus diesem Grund hatten wir vergangenen Freitag ein Webinar darüber, wie unsere Elektrogeräte produziert werden und welche Hürden dafür in Kauf genommen werden müssen. 

Das Webinar begann damit, dass wir uns via Zoom versammelt hatten, da aufgrund von Corona dieser Workshop nur digital möglich war.  

Danach stellte sich Frau Ninja Konrad vor und erzählte uns von der Organisation Südwind, einer NGO, die sich mit Themen wie z.B. den Arbeitsverhältnissen in Ländern des Südens (es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, diesen Begriff zu verwenden, da das Wort „Entwicklungsländer“ herabschauend bzw. nicht mehr zeitgemäß sei) beschäftigt.  

Es wurde uns erklärt, wie viele Verarbeitungsschritte und Transportwege für ein Elektrogerät benötigt werden. Dabei wurde auch aufgezählt, wie viele Rohstoffe für die Herstellung von einem einzigen Handy nötig sind. So müssen beispielweise für die benötigte Menge an Gold für ein Handy zirka 900 kg Gestein abgebaut werden! Wir haben auch gelernt, dass ein Handy aus ungefähr 60 verschiedenen Rohstoffen besteht. 

Wenn man bedenkt, wie die Arbeitsverhältnisse der Arbeiter*innen sind, ist dies schockierend. Dazu kommt, dass wir Österreicher*innen im Durchschnitt alle zwei Jahre ein neues Handy kaufen. Das Schlimmste dabei aber ist, dass die Herstellung nicht das einzig Schlechte für Mensch und Umwelt in diesem Zyklus ist. Denn die hergestellten Waren müssen nach ihrem Verbrauch schließlich irgendwo entsorgt werden und leider ist dies in den meisten Fällen keine umweltfreundliche Art der Entsorgung.  

Es gab auch noch eine kurze Gruppenarbeit über das Thema Arbeitsverhältnisse rund um den Globus und spätestens da wurden auch den Letzten unter uns die Augen geöffnet. 

Nach der abschließenden Gruppenarbeit war das zweistündige Webinar leider schon vorbei. Persönlich glaube ich, dass die Idee, uns über dieses Thema zu informieren, sehr gut funktioniert hat. Jeder von uns konnte von diesem Vortrag etwas für seine Zukunft mitnehmen. 

Am Ende möchte ich mich im Namen der gesamten Klasse noch bei Frau Ninja Konrad und der Organisation Südwind dafür bedanken, dass uns Schüler*innen der 1AK die Augen geöffnet wurden, unsere Denkweise in Zukunft umweltfreundlich zu orientieren und auch so zu handeln, um den wahren Wert der Produkte zu erkennen. 

Ebenfalls möchte ich mich bei unserem Klassenvorstand Frau Professor Konrad-Immerschitt bedanken, da sie das Webinar erst möglich gemacht hat. 

Thomas Tanzer 1AK 

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