Achtzig werden, ohne alt auszusehen

Achtzig werden, ohne alt auszusehen

Ein Jubiläum hat zwei Nachteile: Erstens, alt ist man geworden. Zweitens, alle schwelgen in angestaubten Anekdoten. Wie macht man das besser? Man stellt die Gegenwart in den Mittelpunkt oder – noch besser – die Zukunft.

So hat die Feier zum Jubiläum der Handelsschulen und Handelsakademien deutlich demonstriert, was bei uns genau jetzt gemacht wird. Es wird weniger über die guten alten Zeiten gesprochen als über die JusHAK und andere Innovationen. Es werden keine verdienten Veteranen geehrt, sondern Schülerinnen und Schüler, die exzellente Leistungen erbracht haben.

Absolventen einzuladen, die über ihre beruflichen Erfolge berichten, hat sich als interessant erwiesen. Gerade diese Damen und Herren zeigen, was an unserer Ausbildung besonders wichtig ist. Welche Anforderungen werden Unternehmer an unsere Schulen stellen?

Was wird die Gesellschaft von uns erwarten? Genau darauf beziehen sich auch die Fragen der Moderatorin an die beiden Direktoren. Wiederum wird deutlich: Achtzig Jahre … schön und gut. Wichtig aber ist: Wir lehren heute für morgen.

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Manuel Ramsimmer administrator